Chronik 2011

Pokalschießen der Bruderschaft

Im November nahm die Tell-Kompanie erstmals seit vielen Jahren am Pokalschießen der Bruderschaft teil. Vorsitzender Dirk Steingen, Andreas Preuß, Joachim Schwalbe und Wilfried Senkel vertraten die Farben der Tell-Kompanie. Nachdem mehr oder weniger erfolgreichen Schießen stand für Dirk Steingen fest: „Im nächsten Jahr gehe ich zu den Trainingsabenden.“ Uwe Adrian, Schießmeister der Bruderschaft, nahm diese Zusage eher skeptisch entgegen. Er glaubt nicht so wirklich, dass die Tell jetzt regelmäßig zu den Übungsabenden kommt.

Volkstrauertag

Die Tell-Kompanie nahm erneut an der Gedenkveranstaltung der Bruderschaft zum Volkstrauertag teil. Etwas hektik kam auf, als der stellvertretende Vorsitzende Andreas Preuß nicht kam. Schließlich sollte er wieder die Gedenkansprache für die Bruderschaft halten. Zum Glück kam er noch pünktlich auf die Drupnas.

Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung wurde Wilfried Senkel als neues Mitglied der Tell-Kompanie aufgenommen. Die zweite Garnitur wurde in ihrem Amt bestätigt: Andreas Preuß (stellvertretender Vorsitzender), Jürgen Steingen (stellvertretender Kassierer) und Peter van Balsfort (stellvertretender Geschäftsführer). Andreas Preuß gab einen ungewöhnlichen und gewöhnungsbedürftigen Berichts des Vorstands: Er ließ das vergangene Jahr Revue passieren – aber rückwärts. Nach der offiziellen Versammlung saßen die Tellaner noch lange zusammen und diskutierten die verschiedendsten Dinge.

Familientag

Eine Seefahrt die ist lustig, dachte sich die Tell-Kompanie Lintorf 1909. Am gestrigen Samstag, 24. September, machten sich die Schützen deshalb mit ihren Familien auf zur Hafenrundfahrt nach Duisburg. Angeführt wurden die Tellaner vom Vorsitzenden Dirk Steingen. Mit “im Boot” war auch das amtierende Königspaar der Formation, Jürgen und Ulla Steingen.

Bei herrlichem Sonnenschein starteten 27 Tellaner am Vereinslokal Bürgershof mit dem Bus Richtung Duisburg. Am Anleger im Innenhafen waren die Schützen der Lintorfer St. Sebastianus-Schützenbruderschaft überrascht von der Menge der dort wartenden Touristen. “Tatsächlich sind zwei Schiffe gleichzeitig gefahren und beide waren ziemlich voll”, erzählt Tell-Mitglied Andreas Preuß.

Auf der knapp zweistündigen Rundfahrt erfuhren die Lintorfer “Landratten” viel Neues über den größten Binnenhafen der Welt und die Unternehmen, die dort angesiedelt sind. Für die Durstigen unter den Tellanern gab es natürlich Wasser, Limonade, Kaffee oder … ein Bier. Für die Hungrigen gab es leckeren Käsekuchen.

Nach der Schiffstour ging es zu Fuß durch die Duisburger Innenstadt zum Brauhaus Webster. In der urigen Gaststätte ließen die Tellaner den Familientag bei einem sehr guten Essen und dem einen oder anderen im Brauhaus selbst gebrauten Blonden  oder Dunkel ausklingen. Zurück in Lintorf ging es dann für einen Absacker noch in den “Kothen”.

Tell-Königin Ulla Steingen fasste den Ausflug in Lintorfs Nachbarschaft in drei Worten zusammen: “Ein wundervoller Tag.”

Angermunder Schützenzug

Mit acht Mitgliedern machte sich die Tell-Kompanie auf zum Jubiläums-Schützenzug in Angermund, darunter der Vorsitzende Dirk Steingen, Kompaniekönig Jürgen Steingen, Geschäftsführer Walter Perpéet, Hauptmann Peter Böning, Kassierer Hartmut Schmidt, Fahnenträger Felix Schulze und Festausschussmitglied Peter Quack. Angeführt wurden sie im Zug von Schildträgerin Dana. Die Tellaner trafen sich an einem Bierwagen auf der großen Angermunder Kirmes. 

Hier drängte der stellvertretende Vorsitzende Andreas Preuß viel zu früh zum Aufbruch zum Aufstellungsort. Der fand vor allem Walters Anerkennung. Die Weide an der Kellnerei war nach dem Regen feucht (nass) und gespickt mit Kuhfladen. Dafür ging es später durch Angermunder Straßen, die zuvor noch kein Tellaner betreten hatte.

Am Ende gönnten sich die Tell-Kameraden in der Angermunder Schützenhalle noch eine kleine Stärkung. Das nächste Jubiäum in der Stadt, die nur eine Straße hat, ist erst in 25 Jahren. 

 


Schützenfestmontag

Am Schützenfestmontag knüpfte Felix Schulze dort, wo Walter Perpéet am Sonntag geendet hatte. Felix Schulze noch das begehrte Schwanzpfand. Gern gab er dafür die fällig Runde. Gemeinsam mit Walter Perpéet empfing er nach dem Schießen aus den Händen der neuen Königin Beate Rubner den dazugehörigen Orden.

Nach der Ehrung machte sich die Tell-Kompanie einschließlich der Famen auf den Wein Speestraße, wohin Tell-König Jürgen Steingen für diesen Nachmittag eingeladen.

 

Kleines Königsfest bei Steingens

Auf dem Weg zum Kompaniekönig huldigte die Tell noch dem neuen Schützenkönig Dieter Rubner, der vom Tambourcorps zum Vereinsheim des St. Georg Corps gebracht wurde.

Bei Tell-Kamerad Jürgen Steingen im Garten wartete kühles Bier und eine heiße, sehr leckere Gulaschsuppe. Die Tellaner ließen es sich gefallen, dass Königin Ulla die Teller mit der Suppe höchstpersönlich verteilte. Der Nachmittag war so schnell vorbei, dass  die meisten Tellaner vom königlichen Garten gleich zum Antreten auf der Krummenweger Straße gehen konnten.

Schützenfestsonntag

Für Walter Perpéet begann der Schützenfestsonntag kostspielig. Noch bevor er die Tell-Kameraden auf dem Festplatz begrüßte, holte er die Strafrunde. Er war zu spät zum Antreten gekommen. Dafür holte er anschließend beim Pfänderschießen auf den Königsvogel den linkel Flügel. Und die nächste Runde war fällig.

15 Tellaner fanden den Weg zum Schützenplatz am frühen Sonntagmorgen. Die Stimmung war gut. Hauptmann Peter Böning war sehr pünktlich beim Antreten, obwohl er dem Vorsitzenden Dirk Steingen gegen halb zehn per SMS mitgeteilt hatte, er käme später, weil er noch so müde sei. Sein Pech, Dirk Steingen hatte sein Mobiltelefon am Abend vorher bei seinen Eltern liegengelassen.

Nach Walter Perpéets erfolgreichem Schuss zog man gemeinsam zum Stammlokal Bürgershof. Hier wartete wieder ein leckeres Pfannengericht, das Tell-Kamerad Lutz Lohmann zubereitet hatte. Die Krefelder Musikkapelle Blechspielzeuch unterhielt die Tellaner mit Volksmusik und Märschen.

Zum Bürgershof kamen auch Jan und Rike Mentzen. Jan spielte in diesem Jahr den Walter Tell und Rike trug im Schützenzug das Tell-Schild. Den Wilhelm Tell mimte Wilfried Senkel. Der Tell-Proband hatte sich dafür extra einen Vollbart wachsen lassen. Nach dem Zug verschwand der Bart aber sofort und Wilfried Senkel kam – halbwegs – glattrasiert zum Bunten Abend.

Die Tell-Frauen trafen sich nach dem Biwak im Bürgershof natürlich wie jedes Jahr zu Kaffee und Kuchen bei Ulla Steingen im Garten. Selbstverständlich standen sie am Zugweg als die Tellaner schweißgebadet über die Speestraße zogen. Im Festzelt warteten die Tellaner dann den heftigen Regenschauer ab, den Petrus zum Zugende noch schnell nach Lintorf geschickt hatte.

Schützenfestsamstag

Die Tell-Kameraden waren überraschend zahlreich zum Biwak im Garten des Kompaniekönigs Jürgen Steingen gekommen, darunter das passive Mitglied Ludwig Hahn und die beiden Probanden Wilfried Senkel und Michael van Marwick. Vorsitzender Dirk Steingen begrüßte die Tell-Kameraden und bedankte sich beim Königspaar für die hervorragende Bewirtung. Er sagte aber auch, dass das Biwak eigentlich bei Werner Schellscheidt stattfinden sollte.

Werner Schellscheidt hatte die Kompanie im vergangenen Jahr erstmals am Samstag zu sich in den Garten eingeladen, musste dann jedoch Andreas Preuß den Vortritt lassen, der bei sich seinen 50. Geburtstag feiern wollte. In diesem Jahr übernahm Jürgen Steingen das Biwak, weil Familie Schellscheidt erst am Mittag von der Hochzeit ihrer Tochter zurückgekommen war. Im kommenden Jahr will Werner Schellscheidt einen dritten Versuch starten.

Bei Kaffee und Kuchen, Mettwürstchen, Frikadellen und jede Menge Brötchen stimmten sich die Tellaner mit einem ersten Glas Bier auf das Schützenfest ein. Geschäftsführer Walter Perpéet: „Ich fand die Idee eines Biwaks am Samstag nicht gut. Ich habe mich aber überzeugen lassen. Das können wir ab jetzt immer machen.“

Um 18 Uhr trafen sich die Tell-Frauen im Simon’s, um ebenfalls das Schützenfestwochenende einzuläuten. Nach dem Gottesdienst, an dem nicht so viele Tellaner teilnahmen, der Totenehrung, bei der Tell-Kamerad Andreas Preuß wieder die Ansprache hielt, dem Großen Zapfenstreich und dem Feuerwerk zog es die Tell und ihre Frauen wieder einmal an die Bengelbude auf dem Kirmesplatz. Hier ließ die älteste Kompanie der Lintorfer Bruderschaft den ersten Tag des Schützenfestes gemütlich ausklingen.

Bevor es allerdings soweit war, überraschte die Tell Andreas und Elke Preuß an der Bengelbude noch mit zwei roten Herzen und einer Flasche Prosecco. Die beiden feierten an diesem Samstag ihren 29. Hochzeitstag.

Kameradschaftsabend

Beim diesjährigen Kameradschaftsabend mit dem St. Georg Corps war die Tell-Kompanie mit zehn Teilnehmern wieder recht gut vertreten. Nach den letzten Veranstaltungen mit sehr wenigen Kameraden eine erfreuliche Tendenz. Neben dem Vorsitzenden Dirk Steingen war natürlich auch der neue König Jürgen Steingen zum Clubheim des St. Georg Corps gekommen. Bester Einzelschütze der Komapnie beim Schießen war übrigens Ex-König Werner Schellscheidt. Mit 25 Ringen belegte er den vierten Platz.

Die ersten drei Plätze gingen – leider – an die Kameraden des St. Georg Corps. Und auch den Pokal holten sich die Gastgeber mit einem recht großen Vorsprung (186 zu 169 Ringe), nachdem er in den beiden vergangenen Jahren die Tell den Pokal gewonnen hatte.

Während des  überraschend schönen und warmen Sommerabends wurde nach dem Schießen noch lange mit den Kameraden des St. Georg Corps gemeinsam gefeiert. Der Kameradschaftsabend soll auch im kommenden Jahr stattfinden.

Fronleichnam

Mit immerhin zehn Mitgliedern war die Tell-Kompanie beim Familientag der Bruderschaft vertreten. Zur Fronleichnamsprozession waren es noch nicht ganz so viele. Später stießen auch einige Tell-Frauen dazu. Am ersten Traditions-Kronprinzenschießen nahm Tell-Vorsitzender Dirk Steingen teil. Blieb aber erfolglos. Geschäftsführer Walter Perpéet verzichtete auf die Chance erster Traditions-Kronprinz zu werden. Proband Wilfried Senkel führte sich gut in die Tell-Familie ein. Er verschüttete nicht ein Glas, obwohl er ständig die Getränke holen musste.

 

Preis- und Pokalschießen

Walter Perpéet holte sich beim Pokal- und Preisschießen der Tell-Kompanie Lintorf mit 26 Ringen den Tell-Pokal. Im Stechen setzte sich Bert Manteufel gegen den Tell-Vorsitzenden Dirk Steingen durch und wurde Zweiter. Das Preisschießen der Tellaner gewann Hauptmann Peter Böning mit sagenhaften 29 Ringen. Hier wurde Dirk Steingen (26 Ringe) Zweiter. Im Stechen hatte er Tell-König Werner Schellscheidt hinter sich gelassen.

Bei den Tell-Damen dominierte Hildegard Quack beide Wettbewerbe. Im Pokal siegte sie nach einem Stechen mit Christiane Steingen, beim Preisschießen verwies sie Katrin Schulze und Babsi van Balsfort auf die Plätze. Übrigens ermittelten die Tell-Damen in diesem Jahr ihre Sieger im Dosenwerfen.

Die Preise stifteten bei den Herren in diesem Jahr Walter Perpéet, Hartmut Schmidt und König Werner Schellscheidt. Hauptmann Peter Böning ließ es sich erneut nicht nehmen, für die Tellfamilie zu grillen – und das Grillgut und  die Salate zu spenden. Auch für die Getränke fanden sich im Laufe des Nachmittags im Vereinsheim des St. Georg Corps genügend Spender. Den Kuchen hatten in bewährter Form die Tell-Damen gebacken. So verbrachten die Tellaner bei herrlichem Frühlingswetter einige schöne Stunden miteinander.

Am frühen Nachmittag rief Dirk Steingen dann Tell-Kamerad Felix Schulze in Afghanistan an, der sich sichtlich über die Grüße aus der Heimat freute. An diesem Morgen hatten einige Tell-Kameraden auch eine Feldpostkarte aus dem Land am Hindukusch erhalten.

 

Tell-Königsfest

„Kein Tell-König muss ein Königsfest feiern, aber wir freuen uns über eure Einladung“, bedankte sich Tell-Vorsitzender Dirk Steingen bei Werner und Christa Schellscheidt. Das amtierende Königspaar der 1909 gegründeten Formation der Lintorfer Bruderschaft hatte die Tell-Kameraden, Familie und Freunde am gestrigen Samstag ins Reitercasino eingeladen. Die Tellaner schenkten ihrem Königspaar zum Dank „Paul“, das neue „Tell-Mitglied“ aus Ton.

Erstmals feierten die beiden Probanden Klaus Bromisch und Wilfried Senkel mit. Sie waren vor kurzem in die Tell-Kompanie aufgenommen worden. Das Königspaar hatte mit Mirco Köstring die richtige Wahl getroffen. Der Chef von „Hai Life“ legte als Diskjockey persönlich die „Platten“ auf und fand die passende Musik. Bis weit nach Mitternacht schwangen die Tellaner das Tanzbein.

Werner und Christa Schellscheidts Königsjahr endet am 2. Juli. Dann ermitteln die Tellanern beim Königschießen im Vereinsheim des Andreas-Hofer Korps ihren neuen König. Schellscheidt selbst hatte die Königswürde im vergangenen Jahr bei der Königstour im sauerländischen Latrop errungen.

Diskussion über Nachwuchsmangel

Die Tell-Kompanie Lintorf feierte vor zwei Jahren ihr 100-jähriges Bestehen. Doch wie viele andere Bruderschaften haben auch die Lintorfer Tellaner Nachwuchssorgen. Auf ihrer Monatsversammlung am Freitagabend im Stammlokal “Bürgershof” diskutierten die Mitglieder daher ausführlich die Frage, wie neue Mitglieder für die Kompanie und die Bruderschaft gewonnen werden können.
“Ich habe mich für ein Probejahr bei euch entschlossen, weil ich hier eine echte Gemeinschaft gefunden habe”, erklärte Wilfried Senkel, der als Proband seit wenigen Wochen in die Tell-Kompanie hineinschnuppert. Ihn habe vor allem die persönliche Ansprache durch die Mitglieder überzeugt.
Tell-Vorsitzender Dirk Steingen fasste die lange Diskussion zusammen: “Wir müssen nach außen deutlich zeigen, dass wir die Tell-Familie sind.” Die Kompanie biete seit über 100 Jahren den Schützen und ihren Familien eine enge Gemeinschaft mit vielen attraktiven Veranstaltungen das ganze Jahr über.

Neue Satzung unterschrieben

Nach über einem halben Jahrhundert ist die Tell-Kompanie Lintorf 1909 an einen historischen Ort zurückgekehrt. Am gestrigen unterzeichneten Vorsitzender Dirk Steingen, Geschäftsführer Walter Perpéet und Kassierer Hartmut Schmidt in der “Essbar zur Post” die neue Satzung der Formation der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464. Gastwirt Markus Leichtl hatte den Tisch mit Tell-Lampen dekoriert.

Vorsitzender Steingen hob bei der Zeremonie die Bedeutung des Ortes hervor: “Von 1909 bis 1961 war die Post das Kompanielokal der Tell. Da war es dem Vorstand wichtig, hier die neue Satzung zu unterschreiben.”

Essbar-Chef und Schützenbruder Leichtl hatte den vollständigen Tell-Vorstand in seinem Lokal begrüßt: “Willkommen Zuhause!”

Die neue Satzung der Tell-Kompanie war von Peter van Balsfort, Andreas Preuß und Dirk Steingen erarbeitet worden. Grundlage war die alte Satzung aus den 1970er Jahren. Im vergangenen November hatten die Mitglieder der Satzung in der Hauptversammlung zugestimmt. Kürzlich hatte der geschäftsführende Vorstand der Lintorfer Bruderschaft sie abgesegnet.

Titularfest

Die Tell-Kompanie Lintorf 1909 nahm mit neun Mitgliedern am Titularfest der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Lintorf 1464 teil Schon beim Antreten wurde Tell-Kamerad Felix Schulze schmerzlich vermisst. Er trägt gewöhnlich die Fahne der Kompanie beim Gottesdienst am Altar in St. Anna. Heute trug niemand die Fahne. Felix Schulze ist seit Freitag auf dem Weg zu seinem Einsatzort in Afghanistan. Die Gebete der Tell-Kameraden bei diesem Gottesdienst galten vor allem Felix.An diesem Tag fehlte allerdings auch Tell-Vorsitzender Dirk Steingen. Die Tellaner nahmen die vorgebrachte Entschuldigung jedoch an: Umzugskartons im neuen Heim auspacken. Die verbleibenden Tellaner ließen sich aber das Frühstück bei der Generalversammlung schmecken.

Krippenabbau

Gerade einmal 45 Minuten brauchten die Mitglieder der Tell-Kompanie Lintorf 1909, um die Krippe in der Kirche St. Johannes abzubauen. Aber Tell-Vorsitzender Dirk Steingen, Werner Schellscheidt, Peter Böning, Peter van Balsfort, Peter Quack, Hartmut Schmidt und Andreas Preuß haben inzwischen Erfahrung mit dem Aufbau der Krippe und natürlich auch mit dem Abbau.

„Und natürlich sind die geschmierten Mett-und Käsebrötchen von Frau Wiesenhöfer so verlockend, dass wir uns besonders beeilt haben“, so Andreas Preuß. Küsterin Anne Wiesenhöfer hatte wieder als Dankeschön ein kleines Abendbrot für die Tellaner vorbereitet. „Ich glaube, nächsten Samstag bauen wir wieder auf“, meinte Peter van Balsfort.

Neujahrsumtrunk 2011

Tell-Vorsitzender Dirk Steingen begrüßte die Tellaner zum Neujahrsumtrunk im Kompanielokal Bürgershof. Er wünschte der Tellfamilie ein gutes und erfolgreiches Schützenjahr. Andreas Preuß, Archivar der Tell-Kompanie Lintorf 1909, hatte sechs alte Filme mitgebracht, die sich die Tellaner nebenbei anschauten. Die Filme zeigen die Schützenfeste 1953, 1954 und 1964,das Tell-Königsfest 1956 und die Tell-Ausflüge 1962 und 1964.

„Wir haben leider nur alte Videokopien der Filme“, so Preuß. Die wurden digitalisiert und auf DVD gebrannt. „Die Qualität ist deshalb nicht besonders gut.“ Doch gerade die Filme von den Schützenfesten zeigen ein Lintorf, das es so schon lange nicht mehr gibt.