Weihnachten steht vor der Tür. Die Tellaner haben wie in den vergangenen fast zwei Jahrzehnten die Krippe in St. Johannes aufgebaut. Elf Helfer waren am Montagabend wieder zum Aufbau der Krippe in St. Johannes. Nach gut einer Stunde war die Arbeit erledigt.
Doch vor dem Aufbau waren viele Wochen und Monate seit dem Abbau der Krippe vergangen. Da hatten die Tellaner überlegt, die alte Krippe nach der langen Zeit umzubauen. Der „neue“ Krippenstall war eigentlich der alte. Er wurde von Werner Bach vom Andreas-Hofer-Korps ein wenig verkleinert und neu gestrichen.
Die Tellaner verkleinerten das Gelände. Der „Fluss“ wurde weggelassen, ebenso die Berge. In Lintorf, wo die Krippe steht, gibt es eben keine Berge. Auch auf die Umgrenzung der Krippe mit „Bildertafeln“ wurde verzichtet. So behalten die Kirchenbesucher den Blick über die Krippe auf den Altar, der zu Weihnachten mit Tannenbäumen verschönert wird.
Natürlich kamen am Montagabend so viele Tellaner zum Aufbau wie immer in der Vergangenheit. Elf Helfer, darunter zwei junge Nachwuchshelfer, machten sich an die Arbeit. Obwohl vieles anders gemacht werden musste, war der Aufbau problemlos. Am Ende waren die Helfer froh, auch nach der „neuen“ Arbeit im Pfarrzentrum eine Runde auf die Arbeit trinken zu können.