So feiert die Tell Schützenfest (2)

„Das Schützenfest-Wochenende beginnt für uns am Freitag“, erzählt Tell-Vorsitzender Dirk Steingen. „Wer Zeit hat, geht zur Fete der Jungschützen.“ Nach vielen Jahren findet die nun erstmals im Festzelt auf dem Schützenplatz statt. Die Bruderschaft hatte schon mehrmals den Versuch dazu gestartet, war jedoch an der Nachbarschaft und zuletzt an den Sicherheitsbestimmungen gescheitert. So wurde die Fete in den letzten Jahren im Jugendzentrum „Manege“ gefeiert.

„Am Samstagvormittag machen dann Hartmut und Walter ihre Runde“, berichtet Steingen weiter dem „Lintorfer“. Hartmut Schmidt, Kassierer der Tell-Kompanie, und Walter Perpéet, Tell-Geschäftsführer, sammeln dann die Kuchenspenden für den Seniorenkaffee bei den Tell-Mitgliedern ein. „Als letztes fahren wir immer zu unserem Mitglied Jürgen Steingen“, so Perpéet. Dort bekommen die beiden den letzten Kuchen und einen heißen Kaffee zur Erholung. Anschließend bringen sie die Kuchen zum Zelt.

Seit zwei Jahren treffen sich die Tellaner am Samstagnachmittag zum Biwak bei einem Kompaniemitglied. Bei einer Brotzeit und einem Bier bereiten sich die Tellaner auf den Samstag vor. „Ich war von der Idee nicht begeistert“, gesteht Perpéet. „Inzwischen finde ich den Nachmittag einfach klasse.“ Die Idee dazu hatte Werner Schellscheidt.

Vom Biwak, an dem auch die Tell-Damen teilnehmen, geht die Kompanie gemeinsam zur Krummenweger Straße. Von dort ziehen die Schützen zum Festgottesdienst in St. Anna. Anschließend findet die Totenehrung am Ehrenmal auf der Drupnas statt. „Hier hält seit ein paar Jahren unser zweiter Vorsitzender Andreas Preuß die Gedenkansprache“, sagt Dirk Steingen.

Nach dem Platzkonzert auf dem Marktplatz und dem Feuerwerk gehen die Tellaner dann im Zelt feiern. „Meistens wird es nicht so spät, denn die beiden nächsten Tagen werden ziemlich anstrengend“, weiß der Tell-Vorsitzende.